Die Wahrheit über das Image der Zeitarbeit

Das Image der Zeitarbeit

Die wahren Tatsachen der Zeitarbeit

Seit Anfang der Fünfziger Jahre gibt es die Arbeitnehmerüberlassung bzw. die klassische Zeitarbeit. Seitdem hat Sie sich einen Ruf erarbeitet – meist keinen Guten. Als Sklaventreiber und Ausbeuter werden Zeitarbeitsfirmen seit Jahrzehnten tituliert und haben stets mit Ihrem schlechten Image in der Bevölkerung zu kämpfen. Doch woher kommt dieses Negativ-Image und kann sich ein Image auch ändern?

Zu den größten Kritikpunkten an der Zeitarbeit gilt das Lohndumping. Löhne unter der Schmerzgrenze. So niedrige Löhne, dass das Leben schwierig ist und gut leben in weite Ferne rückt. Viele Bewerber machen gerade deswegen einen großen Bogen um die Zeitarbeit. Wer möchte schon für fünf Euro die Stunde arbeiten, oder wie hoch ist der Lohn in der Zeitarbeit überhaupt? Lange Zeit gab es tatsächlich keine sinnvollen Regulierungen und Vorgaben wie Zeitarbeiter zu entlohnen sind. Der in der Vergangenheit aufgebaute Ruf durch zu niedrige Löhne kann in der Gegenwart nur noch als Vorurteil bezeichnet werden. Während flächendeckend, seit dem 1. Januar 2015, der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro vorgeschrieben wird, gilt in der Zeitarbeit schon seit 2014 eine tarifliche Lohngestaltung mit einer Lohnuntergrenze von 8,50 Euro. Der große Unterschied ist: Der Großteil der Bevölkerung hat noch nie etwas über die Tarifverträge in der Zeitarbeit gehört.

Mindestlohn bei Zeitarbeit ist Standard

Im Rahmen der Tarifverträge sind nicht nur Lohnuntergrenzen geregelt, sondern auch die schrittweise Angleichung der Zeitarbeitergehälter an die Gehälter der Stammbelegschaft durch Branchenzuschläge. Diese tariflichen Regelungen verhindern eine finanzielle Ausbeutung der Arbeitskräfte durch Zeitarbeitsunternehmen und stehen deutlich im Gegensatz zum längst überholten Ruf der Zeitarbeitsbranche. Nicht nur die finanzielle Ausbeutung wird reguliert, es gibt auch einen Ethik-Kodex, festgelegt durch die IGZ (Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.), nach dem sich die IGZ-Mitglieder richten müssen. In diesem geht es nicht nur um die gerechte Bezahlung und Weitergabe von Bonuszahlungen der Kunden an die Mitarbeiter, sondern auch um mitarbeiterfreundliches Verhalten, zeitnahe Bearbeitung von Anfragen bezüglich Stunden, Lohn und anderen arbeitsbezogenen Dingen. Es kann also schon lange nicht mehr von einer Herde schwarzer Schafe gesprochen werden, wenn das Thema Zeitarbeit aufkommt.

Da es sich um einen Kodex handelt, kann es ab und an auch mal ein vereinzeltes schwarzes Schaf in die Herde der Zeitarbeitsfirmen schaffen. Die eigens für die Kontrolle des Ethik-Kodex eingerichtete Kontakt- und Schlichtungsstelle bietet Arbeitnehmern und Arbeitgebern die Möglichkeit, auf Missstände aufmerksam zu machen. Die Konsequenz einer Zuwiderhandlung ist eine Kündigung der IGZ-Mitgliedschaft oder die Bereinigung der Missstände. Die Zeitarbeitsbranche ist also nicht nur bereits arbeitnehmerfreundlich und zahlt faire Löhne, sie beschäftigt sich auch aktiv mit dieser Thematik um zukünftig mindestens genauso fair und freundlich zu bleiben. Gerade die vermeintlich kleinen Betriebe bieten den langfristig beschäftigten Mitarbeitern neben der Möglichkeit Abschläge zu nehmen sogar an Vorschüsse in einem bestimmten Rahmen zu nehmen.

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